Final Fantasy – Die Mächte in dir

Final Fantasy

„Final Fantasy: die Mächte in Dir“ ist ein Science-Fiction aus dem Jahr 2001, produzierende Länder waren Japan und die USA. Regie führte der bis dahin als Game-Designer bekannte Hironobu Sakaguchi. Der Spielfilm „Final Fantasy: die Mächte in Dir“ beruht dabei auch auf der legendären und außergewöhnlich erfolgreichen „Final Fantasy“-Game-Reihe, die ebenfalls von Hironobu Sakaguchi entworfen wurde. In den Geschichtsbüchern der Kinofilme hat sich der Fantasy-Science-Fiction auf jeden Fall seinen Platz gesichert, gilt er doch als der erste komplett am Computer erschaffene Spielfilm, der Menschen sehr realitätsnah wiedergibt. Für den Film liehen in der englischen Originalfassung viele bekannte Schauspieler ihre Stimme.

Das Ziel: die Phantome müssen besiegt werden

final-fantasy-the-spirits-within-movie-posterEs wird das Jahr 2065 geschrieben und die Zukunft des Planeten Erde ist alles andere als sicher. Von den Menschen als Phantome bezeichnete Geistwesen beherrschen die Erde. Ausgangsgeschehen war ein Krieg auf deren eigenem Planeten, der dabei zerstört wurde. Viele dieser Außerirdischen konnten sich zu jener Zeit auf einen Kometen retten, auf dem sie jedoch starben. Zurück blieben dabei ihre Seelen. Unglücklicherweise steuerte dieser unheilvolle Komet 2031 auf die Erde zu und die Geister begannen sich hier auszubreiten.

Dabei benötigen sie jedoch die Seelenkraft der Menschen und so steht die Menschheit nunmehr kurz vor dem Aussterben. Einige große Städte, darunter New York, konnte man jedoch unter einer Art elektromagnetischem Schutzschild sichern. Nachdem dieser Zustand aber ebenfalls nur eine Frage der Zeit sein kann, bis auch die letzte Stadt überrannt sein wird, versuchen sich die verbliebenen Menschen im Finden einer Lösung. Doktor Aki Ross (Ming-Na), ihres Zeichens Wissenschaftlerin, entdeckt zusammen mit ihrem ehemaligen Lehrer, Dr Sid (Donald Sutherland), dass die Phantome ein bioätherisches Frequenzmuster erzeugen.

General Hein will alles mit einer mächtigen Kanone zerstören

Die berechnete Theorie sagt dabei aus, dass dieses Frequenzmuster durch ein spiegelbildliches, entgegengesetztes Wellenmuster neutralisiert werden könnte. Zum Erzeugen dieses Gegenmusters benötigen die beiden Wissenschaftler jedoch die Seelenenergien verschiedener Pflanzen und Lebewesen, die sie als Spirits bezeichnen. Während sich die Wissenschaftler unter dem Schutz einer Handvoll Marines unter der Leitung von Akis Exfreund Captain Gray Edwards (Alec Baldwin) daran machen, sämtliche Spirits zu finden, hat auch das Militär an einer Lösung gearbeitet.

Mit der Zeus-Kanone soll es möglich sein, die Phantome unschädlich zu machen. Doch Sid und Ross haben daran ihre Zweifel. Jedoch handelt es sich beim Projektleiter um den zielstrebigen und sehr militant denkenden General Hein (James Woods), und der lässt so gut wie kein Gegenargument zu. Im Gegenteil – er schafft es sogar, die Suche der Wissenschaftler nach den letzten beiden Spirits zu sabotieren. Zwar gelingt denen das Auffinden der entsprechenden Spirits dann doch noch, allerdings benötigen Dr. Ross und Dr. Sid dazu ein spezielles Fahrzeug, das wie eine große Antenne wirkt.

Final Fantasy – bezogen auf das Produktionsjahr eine außergewöhnlich kostspielige Produktion

Hein will den Plan immer noch vereiteln und es gelingt ihm, mit der Zeus-Kanone dieses Fahrzeug zu zerstören. Für die beiden Wissenschaftler beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Produktionskosten einschließlich der Werbung zu „Final Fantasy: die Mächte in Dir“ haben ein für 2001 imposantes Budget von rund 160 Millionen US-Dollar verschlungen. An den Kinokassen brachte der Film jedoch weltweit nur 85 Millionen Einnahmen. So schien dieser geniale Film ein absoluter Mega-Flop zu werden. Überraschend gelang mit der späteren DVD-Vermarktung aber ein großer Erfolg, sodass wenigstens die hohen Kosten wieder eingespielt wurden.

Wegen dieses Flops in den Kinos wurden die damals geplanten Fortsetzungen, ein Prequel und ein Sequel dieses „Final Fantasy“-Streifens, komplett begraben. In Zeiten von Spiderman oder Avatar mögen die Figuren aus „Final Fantasy“ etwas ungelenk wirken, bedenkt man jedoch den technologischen Fortschritt während der Produktionszeit, hält der Science-Fiction ein atemberaubendes Design bereit. Als Meilenstein in der computer-animierten Filmwelt darf der Fantasy-Streifen zudem in keiner guten Videosammlung fehlen.